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Websites und Shops

Was kostet eine Website? Preise, Umfang und Betrieb

Der DigiDraft-Preisrahmen liegt netto bei 1.800-2.800 PLN für eine Landingpage, 3.500-5.500 PLN für eine kleine Unternehmenswebsite und 5.500-9.000 PLN für eine Firmenwebsite mit Blog. Der vereinbarte Umfang bestimmt das konkrete Angebot. Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede und berücksichtigt auch Inhalte, Migration und laufenden Betrieb.

Redaktion DigiDraftAktualisiert: 8 Min. Lesezeit

DigiDraft-Preise als Grundlage für Ihr Budget

Die Beträge stammen aus der öffentlichen DigiDraft-Preisliste, geprüft am 8. Oktober 2026. Es sind unverbindliche Nettoangaben in PLN und keine Marktdurchschnitte. Umfang, Steuern, Materialien, Schnittstellen und Termin werden im konkreten Angebot bestätigt. Ein Ab-Preis begrenzt nicht die Kosten beliebiger Erweiterungen.

DigiDraft-Preise als Grundlage für Ihr Budget
VarianteAusgangsumfangNettopreis
LandingpageEine Seite für eine Kampagne1.800-2.800 PLN
Kleine WebsiteBis zu 5 Unterseiten, vorhandenes Design3.500-5.500 PLN
FirmenwebsiteBis zu 12 Unterseiten und Blog, individuelles Design5.500-9.000 PLN
Individuelle WebsiteEigenes Design, Headless-CMS, Schnittstellenab 9.000 PLN
OnlineshopBis zu 50 Produkte, WooCommerce oder PrestaShopab 6.500 PLN
Individueller ShopEigene Funktionen und Schnittstellenab 12.000 PLN

Aufgaben statt Seiten zählen

Notieren Sie, wer die Website nutzt und was dort möglich sein soll. Ein Unternehmen mit einer Dienstleistung benötigt eine andere Struktur als ein Hersteller mit Katalog und mehreren Zielgruppen. Zehn ähnliche Produktseiten können weniger Aufwand bedeuten als ein aufwendiger Konfigurator.

Listen Sie Seitentypen und Funktionen auf: Sprachen, Suche, Formulare, Zahlung, Inhaltsbearbeitung und Schnittstellen. Markieren Sie, was beim Start erforderlich ist. So vergleichen Sie Angebote anhand derselben Anforderungen.

Angebote mit derselben Tabelle vergleichen

Erstellen Sie eine Tabelle mit Aufgabe, Ergebnis, verantwortlicher Person, Korrekturrunden und Abnahmekriterium. Erfassen Sie Analyse, Struktur, Texte, Gestaltung, Umsetzung, Migration und Übergabe. Markieren Sie bei jedem Anbieter: enthalten, Aufpreis, Eigenleistung oder ungeklärt. Ungeklärt bedeutet nicht kostenlos. Lassen Sie fehlende Angaben ergänzen, bevor Sie die niedrigste Summe auswählen. So wird auch sichtbar, welche Arbeit Ihre Mitarbeitenden übernehmen müssten, obwohl diese Stunden auf keiner Agenturrechnung erscheinen. Der Zeitaufwand Ihrer Firma gehört zur Planung des Projekts.

Ein Beispiel: Ein Angebot enthält fünf Ansichten auf Basis einer Vorlage, ein anderes sechs individuelle Layouts, redigierte Leistungsbeschreibungen und importierte Ratgeber. Die Seitenzahl erklärt den Unterschied nicht. Prüfen Sie, ob beide Lösungen dieselben Kundenfragen beantworten und später eine weitere Leistung aufnehmen können. Ein höherer Preis ist ebenfalls kein Qualitätsnachweis. Fragen Sie bei jeder Position nach der konkreten Arbeit und dem überprüfbaren Ergebnis. Bewahren Sie den Vergleich gemeinsam mit dem abgestimmten Briefing auf. Spätere Entscheidungen lassen sich dann auf dieselben Annahmen beziehen, statt bei jeder Besprechung den gesamten Umfang neu auszulegen.

Vorlage, individuelle Gestaltung oder eigenes System

Eine Vorlage kann passen, wenn das Angebot einfach, das Material vorbereitet und die Bedienung überschaubar ist. Der Aufwand verändert sich, sobald das ausgewählte Theme gegen seine Grundstruktur umgebaut werden muss. Fragen Sie nach Layoutgrenzen, Updates und kostenpflichtigen Erweiterungen. Lassen Sie eine mobile Ansicht mit Ihrer echten Überschrift, Ihrem Foto und Ihrem Anfrageformular zeigen. Eine Demo mit kurzen englischen Texten sagt wenig über ausführliche Leistungsbeschreibungen oder lange deutsche Begriffe aus. Beurteilen Sie die tatsächlichen Inhalte, die später veröffentlicht werden sollen.

Individuelle Gestaltung ist sinnvoll, wenn komplexe Leistungen erklärt, mehrere Zielgruppen geführt oder eigene Bildwelten entwickelt werden müssen. Dazu gehören Entscheidungen, Illustrationen und Prototypen. Ein Katalog, Kundenkonto oder Konfigurator benötigt zusätzlich ein Datenmodell und Fehlerabläufe. Wählen Sie die Technik nicht allein nach einem bekannten Namen. Klären Sie, wer Inhalte bearbeitet, wie oft Änderungen erfolgen und welche Daten zwischen Systemen übertragen werden. Besprechen Sie auch, welche Möglichkeiten nach einem Anbieterwechsel bleiben. Alle Modelle können funktionieren, wenn Ziel, Grenzen und Verantwortung vor Beginn verständlich beschrieben werden. Lassen Sie sich die wichtigsten Aufgaben mit Ihren eigenen Inhalten vorführen.

Schnittstellen einschließlich Fehlerfällen kalkulieren

Ein Kontaktformular kann eine E-Mail lokal vorbereiten, eine Nachricht über einen Server senden, einen CRM-Eintrag erzeugen oder ein Projekt in mehreren Schritten qualifizieren. Diese Varianten haben unterschiedliche Anforderungen. Halten Sie fest, wohin Daten gelangen, wer sie bearbeitet und wie Besucher die tatsächliche Annahme erkennen. Validierung, Spamschutz, sparsame Datenerhebung und verständliche Fehlermeldungen gehören zum Umfang. Eine freundliche Bestätigung auf dem Bildschirm beweist noch keine Zustellung. Für die Abnahme muss der gesamte Weg nachvollziehbar sein, einschließlich der Bearbeitung auf Unternehmensseite.

Beispiel: Das CRM ist beim Absenden vorübergehend nicht erreichbar. Werden Daten angemessen für einen erneuten Versuch gespeichert oder erhält die Person eine klare Fehlerinformation? Wer bemerkt das Problem? Ähnliche Entscheidungen betreffen abgebrochene Zahlungen und bereits belegte Buchungstermine. Das Angebot sollte Testumgebung, Dokumentation des Dienstleisters und Verantwortungsgrenzen nennen. Falls zunächst eine technische Untersuchung erforderlich ist, vereinbaren Sie ihr Ergebnis: unterstützte Möglichkeiten, Risiken und Umsetzungsvorschlag. Ein sichtbarer Button kann von mehreren Systemen abhängen. Seine kleine Fläche ist deshalb kein verlässlicher Maßstab für den dahinterliegenden Aufwand oder eine verbindliche Preiszusage.

Bei einem Relaunch die bestehenden Wege erhalten

Sammeln Sie vor dem Relaunch die Adressen von Seiten, Artikeln, Dateien und Referenzen. Markieren Sie URLs aus Suchzugriffen, Kampagnen, Verzeichnissen und gedruckten Unterlagen. Google beschreibt einen Adresswechsel als eigenen Ablauf mit Zuordnung bisheriger und neuer URLs sowie Weiterleitungen. Dieselbe Domain erhält nicht automatisch alle darunterliegenden Pfade. Ein verschobener Ratgeber braucht ein geeignetes Ziel. Für eine eingestellte Leistung ist zu entscheiden, welche Information bisherige Besucher erhalten sollen. Diese Aufgaben gehören vor Freigabe der neuen Navigation in den Projektumfang.

Vereinbaren Sie, wer das Inventar erstellt und über die Entfernung von Inhalten entscheidet. Leiten Sie alte Adressen nicht ungeprüft gesammelt auf die Startseite. Kontrollieren Sie passende Entsprechungen, interne Links, Bilder, Anhänge und Sprachversionen. Auch Domainverwaltung und Analysezugänge brauchen Verantwortliche. Kennwörter gehören nicht in ein Angebotsbriefing; passende Zugriffsrechte werden später über den abgestimmten Weg vergeben. Nach Veröffentlichung müssen wichtige Adressen und gemeldete Fehler beobachtet werden. Ein Angebot ausschließlich für neue Gestaltung kann diese gesamte Arbeit auslassen. Für Kunden bleibt sie dennoch relevant, weil bereits verbreitete Links nicht mit dem Relaunch verschwinden.

Termine aus Abhängigkeiten ableiten

Planen Sie nach Voraussetzungen. Eine ausführliche Angebotsseite benötigt einen bestätigten Leistungsumfang. Übersetzungen brauchen stabile Ausgangstexte. Ein Zustelltest setzt ein funktionierendes Nachrichtenziel voraus. Fehlen Materialien, wird ihre Erstellung zu einer eigenen Aufgabe mit einer verantwortlichen Person. Die Aussage, etwas später zu liefern, beseitigt keine Unsicherheit. Bestimmen Sie außerdem eine Person, die Rückmeldungen Ihrer Firma bündelt und Widersprüche klärt. Der Dienstleister braucht einen abgestimmten Kommentar statt mehrerer gegensätzlicher Anweisungen zum selben Entwurf. Das erleichtert auch Ihre interne Freigabe.

Unterscheiden Sie zwischen Mangelkorrektur und zusätzlichem Umfang. Ein Feld zu reparieren, das eine vereinbarte Funktion nicht erfüllt, ist eine Korrektur. Nachträglich eine weitere Sprache einzuführen verändert den Auftrag. Vereinbaren Sie, wie Kosten- und Termineffekte vor Beginn solcher Arbeiten beschrieben werden. Ein kurzes Entscheidungsprotokoll hält Änderung, Zweck und Freigabe fest. Es schafft ein gemeinsames Verständnis. Bei einem festen Starttermin kann eine kleinere, vollständig nutzbare erste Fassung sinnvoll sein. Benennen Sie spätere Ergänzungen ausdrücklich. Kontaktmöglichkeit, lesbare Inhalte und funktionierende Navigation bleiben Bestandteile des Starts und sollten nicht als beliebig aufschiebbare Feinarbeit behandelt werden.

Ein Betriebsjahr zusätzlich zum Start kalkulieren

Ergänzen Sie den Projektpreis um laufende Gebühren und redaktionelle Arbeit. Erfassen Sie Verlängerungen von Domain, Hosting und Lizenzen sowie Zahlungsrhythmus, Währung, Steuern und Kontoinhaber. Prüfen Sie, ob Einführungs- und Verlängerungspreis voneinander abweichen. Sie benötigen keine scheinbar centgenaue Prognose, sondern einen Überblick über spätere Verpflichtungen. Optionale Entwicklung, etwa eine neue Sprache oder ein Buchungsmodul, erhält eine eigene Spalte. Dadurch bleibt erkennbar, was der Betrieb der vereinbarten ersten Version tatsächlich voraussetzt und welche Wünsche später zusätzlich entschieden werden.

Fragen Sie nach dem Inhalt der Betreuung: Updates, Sicherungen und Wiederherstellung, Störungsmeldung, Erreichbarkeit und Abrechnung zusätzlicher Aufgaben. Das Wort Support allein lässt sich kaum vergleichen. Regeln Sie außerdem den Wechsel zu einem anderen Anbieter einschließlich Dateien, Daten, Dokumentation und benötigter Lizenzen. Eine einfache Rechnung lautet: Erstellung plus Verlängerungen plus geplante Inhalte plus Betreuung. Verwenden Sie dafür das aktuelle Angebot sowie die Verlängerungspreise Ihrer Domain-, Hosting- und Softwareanbieter. So wird das Budget zu einem Modell für den laufenden Einsatz. Sie erkennen, ob Ihre Firma die Website nach dem Kauf auch pflegen und sinnvoll weiterentwickeln kann.

Ein Briefing für ein belastbares Angebot

Beschreiben Sie Ihr Unternehmen in einem Satz und benennen Sie die wichtigste Aufgabe der Besucher. Ergänzen Sie bestehende Website, Leistungen, Zielgruppen, Sprachen und Funktionen. Nennen Sie verfügbare Texte, Fotos und Markenmaterialien sowie die Person, die sie freigibt. Erklären Sie bei Inspirationen, welcher Teil hilfreich ist: Paketvergleich, Illustration, Referenzdarstellung oder Bewegung. Die Anforderung „modern gestalten“ lässt zu viel Interpretation offen. Ein Budgetrahmen und verschiebbare Funktionen helfen dem Anbieter, sinnvolle Prioritäten vorzuschlagen. Sie müssen nicht alle technischen Entscheidungen bereits selbst getroffen haben.

Gehen Sie im Gespräch einen Weg vom Einstieg bis zur Anfrage durch. Welche Informationen erscheinen, wo könnte ein Hindernis entstehen und wie wird der fertige Ablauf geprüft? Vereinbaren Sie danach Abnahme, materialabhängige Termine und den Umgang mit Änderungen. Schriftliche Antworten bilden die Grundlage für Umfang und Zeitplan. Wenn Sie eine neue Website vorbereiten, senden Sie DigiDraft über die Kontaktseite die bisherige Adresse und eine kurze Beschreibung der gewünschten Veränderung. Dafür brauchen Sie weder ein ausgewähltes Framework noch eine fertige Informationsarchitektur. Ausgangspunkt sind Ihr Ziel, vorhandene Materialien und die Grenzen des Vorhabens. Daraus lässt sich ein passender Arbeitsumfang entwickeln.

Fragen und Antworten

Was kostet eine Firmenwebsite bei DigiDraft?

Laut der am 8. Oktober 2026 geprüften Preisliste kostet eine kleine Firmenwebsite 3.500-5.500 PLN netto, eine Firmenwebsite mit Blog 5.500-9.000 PLN netto. Die Preise gelten für bestimmte DigiDraft-Pakete; Sprachen, Inhalte, Schnittstellen und die Übernahme der bisherigen Website werden im Angebot geklärt.

Was sollte ich bei zwei Website-Angeboten vergleichen?

Prüfen Sie, ob beide Angebote dieselben Seitenlayouts, Texte, Funktionen und die Übernahme bestehender Inhalte abdecken. Halten Sie für jede Aufgabe fest, wer sie übernimmt und welches Ergebnis Sie abnehmen. Die Anzahl der Unterseiten allein erklärt den Aufwand nicht.

Welche Kosten fallen nach dem Website-Start an?

Planen Sie Domain, Hosting, benötigte Lizenzen und die vereinbarte technische Betreuung ein. Klären Sie außerdem, wer Inhalte aktualisiert, Backups prüft und bei Störungen reagiert. Ein Kostenvergleich über ein ganzes Jahr ist aussagekräftiger als der Blick allein auf die Kosten für Erstellung und Start.

Ein gutes Projekt beginnt mit einem Gespräch.

Was möchten Sie verändern? Gemeinsam klären wir Ausgangspunkt, Umfang und nächsten Schritt.

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