Die Aufgabe
Die Rollen sind klar verteilt. Wir bringen Konzepte, Betreffzeilen und den ersten Entwurf mit, Kamila achtet darauf, dass jeder Satz nach Pieskot klingt. Nach jeder Runde ihrer Anmerkungen entstehen eine neue Version und ein Eintrag in unserem Entscheidungsprotokoll. So beginnen wir den nächsten Versand mit ihrem Vokabular zur Hand.
Projektentscheidungen
Erst Rührung, dann der Witz.
Eine Nachricht auf dem Handy ist nach einer Sekunde weg. Eine Karte bleibt: am Kühlschrank, im Regal, in der Erinnerungskiste. Auf diesem einen Kontrast steht die gesamte Kommunikation von Pieskot. Auf diesen Kontrast kommen wir in jeder E-Mail zurück, jedes Mal in einer neuen Szene. Im Juni ein Vater, den man „nicht per SMS aktualisieren“ kann. Im Juli eine Hochzeitsüberweisung - sie verschwindet aus dem Kontoverlauf, die Karte nicht. Wenn wir zwischen einem cleveren und einem berührenden Satz wählen können, nehmen wir den berührenden und lassen eine Prise Humor darin. Die Marke soll lächeln, nicht grölen.
Sieben Briefe von Juni bis August.
Karten kauft man zu einem Anlass, also folgt der Newsletter dem Kalender. Den Bestellschluss rechnen wir vom Tag zurück, an dem die Karte überreicht wird: Versand innerhalb von 24 Stunden an Werktagen plus 1-3 Tage Zustellung. In der E-Mail versprechen wir den Versand, nicht die Zustellung, denn auf den Kurier hat niemand Einfluss. Die Hochzeitssaison hat kein festes Datum. Statt einer E-Mail haben wir deshalb vier Versände rund um die Hochzeitswochenenden im Juli und August geplant: zwei Konzepte, jedes mit Erinnerung.
In 10 oder vielleicht 50 Jahren.
Die Rollen sind klar verteilt. Wir bringen Konzepte, Betreffzeilen und den ersten Entwurf mit, Kamila achtet darauf, dass jeder Satz nach Pieskot klingt. Nach jeder Runde ihrer Anmerkungen entstehen eine neue Version und ein Eintrag in unserem Entscheidungsprotokoll. So beginnen wir den nächsten Versand mit ihrem Vokabular zur Hand. Bevor ein Entwurf zur Freigabe geht, durchläuft er unsere Checkliste: keine Floskeln wie „sto lat w zdrowiu i szczęściu“ („hundert Jahre in Gesundheit und Glück“), keine langen Gedankenstriche und ein geschütztes Leerzeichen nach einbuchstabigen polnischen Wörtern, damit „w“ oder „z“ nicht allein am Zeilenende stehen.
Projektmaterialien
Das Ergebnis
Texte und Newsletter-Layouts entstanden gemeinsam mit der Markeninhaberin. Anlass, Geschichte und Produkt bilden eine Nachricht. Die Kartenillustrationen stammen von ihren jeweiligen Urhebern; unser Beitrag ist die Kommunikation und Mailinggestaltung.
Die Kartenillustrationen stammen von ihren Urhebern. Unser Beitrag umfasst Kommunikation, Text, E-Mail-Gestaltung und Code sowie die Arbeit in MailerLite.